Überall wo wir sind

Auftaktveranstaltung der 3. Brunecker Krebsgespräche

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Film & Gespräch mit Karin & Jürgen Lekutat;   

Heiko Lekutat ist 29 und hat Krebs. Seit sieben Jahren lebt der Tanzlehrer aus Berlin gegen die Diagnose und sämtliche Prognosen an. Selbst als er zum Sterben nach Hause kommt, lebt die Hoffnung auf ein Wunder in Heiko und seinem Vater Jürgen weiter. Heikos Mutter Karin hingegen möchte ihren Sohn auf den Tod vorbereiten. “Überall wo wir sind”, – der berührende Film aus der Feder der gebürtigen Rittnerin Veronika Kaserer, leitet die 3. Brunecker Krebsgespräche ein. Kaserer weiß aus eigener Erfahrung, was es heißt, einen nahen Menschen durch die Krankheit Krebs zu verlieren. Vielleicht oder gerade deshalb gelang ihr ein feinfühliges Porträt, das über den Tod erzählt, aber mehr noch über das Leben. Für Karin und Jürgen Lekutat ist der Film auch ein Weg, Heiko nicht vergessen zu lassen. Im Gespräch mit Verena Duregger erzählen sie im Anschluss an den Film, warum es sich lohnt, sich mit dem Tod zu beschäftigen und wie sie die Trauer verändert hat.

“Ein stiller, intensiver, anregender, vor allem aber ein würdevoller Film über Tod und Trauer” (Spielfilm.de), der auf der Berlinale mit dem Kompass-Perspektiven-Preis ausgezeichnet wurde.